Der Kalte Hund ist ein nostalgischer Kuchenklassiker, der cremige Schokolade mit knusprigen Butterkeksen in einer Kastenform vereint. Dieses Rezept kommt ohne Backofen aus, ist unkompliziert zuzubereiten und zaubert süße Erinnerungen auf den Tisch. Egal, ob für Familienfeiern, Kindergeburtstage oder einfach nur als kleiner Dessertgenuss – der Kalte Hund begeistert seit Generationen.

Ein Stück Kindheit zum Genießen
Manchmal sind die einfachsten Rezepte die besten. Der Kalte Hund ist so ein Beispiel: Wenige Zutaten, kein Backen, und doch ein voller Genuss. Sobald die Schokolade im Topf zu schmelzen beginnt, erfüllt ein herrlicher Duft die Küche – pure Vorfreude auf den ersten Bissen. Wer diesen Klassiker kennt, denkt sofort an die gemütlichen Nachmittage mit einem Stück Kekskuchen und einem Glas Milch.
Die Geschichte des Kalten Hunds
Der Kekskuchen entstand vermutlich in den 1950er- und 1960er-Jahren, als kalte, schnell zubereitete Kuchen richtig modern wurden. Die Kombination aus Schokolade und Butterkeksen war damals neu und begeistert noch heute durch ihre Schlichtheit und den nostalgischen Charme.
Der Name „Kalter Hund“ hat seinen Ursprung in der Bergbaugeschichte. Transportwagen, die damals „Hunde“ genannt wurden, ähnelten in ihrer länglichen Form der Kastenform des Kuchens. Da der Kuchen ohne Backen zubereitet wird und kalt fest wird, passte der Name perfekt – so entstand der liebevolle Begriff, der sich bis heute gehalten hat.
Zutaten für den klassischen Kalten Hund
Der typische Kalte Hund besteht aus wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten:
- Butterkekse: Sie bilden die festen, knusprigen Schichten.
- Vollmilch- und Zartbitter-Kuvertüre: Für die perfekte Balance aus cremiger Süße und leicht herber Note.
- Sahne: Macht die Schokolade besonders geschmeidig.
- Kokosfett: Sorgt dafür, dass der Kuchen beim Kühlen schnittfest wird.
- Vanillezucker: Für eine warme, aromatische Note.
Diese Zutaten machen den Kalten Hund zu einem unkomplizierten Kuchen, der sich perfekt vorbereiten lässt. Die einzelnen Schichten aus Schokolade und Keksen erzeugen nicht nur eine ansprechende Optik, sondern auch einen unverwechselbaren Geschmack.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Damit der Kalte Hund gelingt, solltest du ein paar einfache Hinweise beachten:
- Geduld beim Schmelzen der Schokolade: Schokolade darf nicht zu heiß werden (nicht über 45 °C), sonst verliert sie ihren Glanz.
- Kuvertüre mit hohem Kakaobutteranteil verwenden, da sie sich besser verarbeiten lässt.
- Form vorbereiten: Die Kastenform mit Backpapier oder Frischhaltefolie auslegen. Silikonformen funktionieren auch, dann lässt sich der Kuchen später leichter lösen.
- Ruhen lassen: Mindestens fünf Stunden, besser über Nacht, damit der Kuchen richtig fest wird.
- Schneiden: Ein scharfes Messer kurz in heißem Wasser erwärmen und dann durch die Schichten schneiden – so entstehen saubere Stücke.
Mit diesen Tricks wird der Kuchen stabil, sieht ansprechend aus und bleibt saftig.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Form vorbereiten: Die Kastenform mit Backpapier oder hitzebeständiger Folie auskleiden. Die Ecken einschneiden, damit das Papier perfekt sitzt.
- Zutaten vorbereiten: Kuvertüre grob hacken, Kokosfett in Würfel schneiden und Sahne abmessen.
- Schokolade schmelzen: Kuvertüre, Kokosfett und Sahne bei niedriger Temperatur langsam erwärmen und dabei ständig rühren. Vanillezucker unterrühren.
- Schichten erstellen: Zuerst eine dünne Schicht Schokolade auf den Boden der Form streichen, dann eine Schicht Butterkekse darauflegen. Wiederholen, bis alles aufgebraucht ist, und mit Schokolade abschließen.
- Kühlen: Den Kuchen abgedeckt mindestens fünf Stunden in den Kühlschrank stellen, idealerweise über Nacht.
Servieren und Genießen
Nach dem Kühlen den Kalten Hund vorsichtig aus der Form lösen. Backpapier oder Frischhaltefolie abziehen und den Kuchen in gleichmäßige Scheiben schneiden. Mit einem in heißem Wasser erwärmten Messer gelingt der Schnitt besonders sauber, ohne dass die Schokoladenschichten brechen.
Der Kalte Hund lässt sich hervorragend vorbereiten und ist somit ideal für Feste, Feiern oder einfach als süßer Genuss zwischendurch. Übrig gebliebene Stücke können in einer luftdichten Dose im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt werden, da die Schokolade das Austrocknen verhindert.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann man den Kalten Hund auch ohne Kokosfett zubereiten?
Ja, es ist möglich, aber das Kokosfett sorgt dafür, dass die Schokoladenschichten schnittfest bleiben. Ohne Kokosfett wird der Kuchen weicher und kann beim Schneiden auseinanderfallen.
2. Welche Schokolade eignet sich am besten?
Hochwertige Kuvertüre mit hohem Kakaobutteranteil ist ideal, da sie gut schmilzt und glänzt. Vollmilch- und Zartbitter-Kombination sorgt für eine ausgewogene Süße und leichte Bitterkeit.
3. Wie viele Schichten sollte ich machen?
Bei einer Kastenform von etwa 25 × 11 cm ergeben sich 5–6 Keksschichten. Je nach Größe der Form kann das variieren.
4. Wie lange hält sich der Kuchen im Kühlschrank?
Gut verpackt hält der Kalte Hund etwa 5–7 Tage frisch.
5. Kann man den Kuchen variieren?
Ja, man kann z. B. Nüsse zwischen die Schichten legen oder etwas Kakaopulver in die Schokolade mischen. Wer mag, kann auch verschiedene Schokoladensorten kombinieren.

Kalter Hund – Der klassische No-Bake-Kekskuchen
Ingredients
400 g Vollmilch-Kuvertüre
200 g Zartbitter-Kuvertüre
200 g Butterkekse
200 g Sahne
150 g Kokosfett (z. B. Palmin)
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
Instructions
- Kastenform mit Backpapier oder hitzebeständiger Folie auslegen. Ecken einschneiden, damit das Papier perfekt passt.
- Kuvertüre grob hacken, Kokosfett in Würfel schneiden. Sahne abmessen.
- Kuvertüre, Kokosfett und Sahne bei niedriger Temperatur in einem Topf langsam erwärmen und ständig rühren. Vanillezucker unterrühren.
- Eine dünne Schicht Schokolade auf den Boden der Form streichen, darauf eine Schicht Butterkekse legen. Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Schokolade abschließen.
- Abgedeckt mindestens 5 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Vorsichtig aus der Form lösen, Folie abziehen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
Nutrition
- Calories: 299 kcal
- Fat: 22 g
- Carbohydrates: 22 g








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