Butter Chicken zählt zu den beliebtesten Gerichten der indischen Küche. Zartes Hähnchen in einer cremigen, aromatischen Sauce macht dieses Curry zu einem echten Familienliebling. Wer es einmal probiert, versteht sofort, warum es weltweit so geschätzt wird. In diesem Artikel erfährst du, wie du Butter Chicken so zubereitest, dass es dem Original in Geschmack und Textur nahekommt, aber unkompliziert in der heimischen Küche gelingt.

Was macht Butter Chicken so besonders?
Butter Chicken, auch bekannt als Murgh Makhni, bedeutet wörtlich „Hühnchen in Butter“. Das Besondere an diesem Gericht ist die Kombination aus saftigem Fleisch und einer reichhaltigen, würzigen Sauce. Das Curry besticht durch seine cremige Konsistenz, die sich ideal mit Reis oder Naan-Brot kombinieren lässt. Anders als bei vielen schnellen Currys, die oft nur wenige Zutaten verwenden, sorgt Butter Chicken durch seine Marinade und Gewürzmischungen für ein intensives Geschmackserlebnis.
Die Zutaten für ein perfektes Butter Chicken
Das Hähnchen
Für ein zartes Ergebnis eignet sich Hähnchenbrustfilet besonders gut. Klassisch werden in Indien jedoch auch Teile eines ganzen Huhns inklusive Keulen und Flügel verwendet. Die Wahl des Fleisches beeinflusst die Garzeit und die Saftigkeit, doch mit Brustfilet erhält man ein besonders gleichmäßiges und zartes Curry.
Die Marinade
Die Marinade ist entscheidend für das Aroma und die Zartheit des Fleisches. Sie besteht aus:
- Naturjoghurt: Cremig und mild, bildet er die Basis für die Marinade und sorgt dafür, dass das Hähnchen zart bleibt.
- Limettensaft: Bringt eine frische, leicht säuerliche Note ins Gericht.
- Knoblauch und Ingwer: Frisch gerieben entfalten sie ihr volles Aroma.
- Garam Masala und Paprikapulver: Diese Gewürze verleihen dem Fleisch den typischen indischen Geschmack.
- Salz: Rundet die Marinade ab.
Das Hähnchen wird in mundgerechte Stücke geschnitten und für mindestens 30 Minuten, besser noch mehrere Stunden, in der Marinade eingelegt. Längeres Marinieren intensiviert den Geschmack und macht das Fleisch besonders saftig.
Die Sauce – Herzstück des Currys
Die Sauce verbindet alle Aromen und macht das Butter Chicken unverwechselbar. Sie basiert auf passierten Tomaten und Sahne, die gemeinsam mit Gewürzen und Butter eine cremige, vollmundige Konsistenz ergeben.
- Butter: Für den typischen, reichhaltigen Geschmack.
- Passierte Tomaten: Sie sorgen für eine fruchtige Tiefe und eine sämige Basis.
- Sahne: Macht die Sauce samtig und harmonisiert die Gewürze.
- Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer: Frisch zubereitet entfalten sie ihr volles Aroma.
- Cashewnüsse: Kurz angebraten geben sie der Sauce eine feine Textur und einen leichten Crunch.
- Garam Masala & Paprikapulver: Unterstreichen das typische Curry-Aroma und runden die Sauce perfekt ab.
Die Sauce wird nach dem Anbraten der Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Cashewnüsse mit den Gewürzen und den passierten Tomaten aufgekocht, kurz geköchelt und anschließend püriert. Erst danach wird die Sahne untergerührt, um die Cremigkeit zu erhalten. Zum Schluss kommen die Hähnchenstücke und etwas zusätzliche Butter zurück in die Pfanne, sodass alles noch einmal kurz köchelt und die Aromen sich verbinden.

Tipps für das perfekte Butter Chicken
- Beilagen: Serviere Butter Chicken am besten mit Basmatireis oder frisch gebackenem Naan-Brot. Frischer Koriander als Garnitur rundet das Gericht ab.
- Marinierzeit: Je länger das Hähnchen in der Joghurtmarinade zieht, desto zarter wird es. Mindestens 30 Minuten, idealerweise mehrere Stunden oder über Nacht.
- Frische Zutaten: Für den authentischen Geschmack unbedingt frischen Knoblauch und Ingwer verwenden. Vorgefertigte Pasten können den Geschmack verfälschen.
- Variationen: Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich etwas Cayennepfeffer oder Chilipulver zur Sauce geben.
Butter Chicken – Klassisches indisches Curry einfach selbst gemacht
- Total Time: 1 hr 20 min
Ingredients
Für das Hähnchen & die Marinade
800 g Hähnchenbrustfilet
3 EL Naturjoghurt
2 EL Limettensaft
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 TL Ingwer, gerieben
2 TL Garam Masala
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Salz
Für die Sauce
1 EL Olivenöl
4 EL Butter
2 Zwiebeln, gehackt
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 TL Ingwer, gerieben
60 g Cashewnüsse
2 TL Garam Masala
1 TL Paprikapulver edelsüß
500 g passierte Tomaten
200 g Sahne
Instructions
- Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermengen. Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden und unter die Marinade heben. Abdecken und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.
- Öl in einer Pfanne erhitzen, Hähnchenstücke kräftig anbraten und anschließend herausnehmen.
- Zwiebeln im verbleibenden Fett anbraten, Hälfte der Butter zugeben und schmelzen lassen. Knoblauch, Ingwer und Cashewnüsse kurz mitrösten.
- Passierte Tomaten, Garam Masala und Paprikapulver einrühren, 5 Minuten köcheln lassen.
- Sauce pürieren und zurück in die Pfanne geben, dann die Sahne einrühren.
- Hähnchen und restliche Butter in die Sauce geben, 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Notes
- Perfekt zu Reis oder Naan-Brot servieren.
- Optional frischen Koriander darüber streuen.
- Wer es schärfer mag, kann Chili oder Cayennepfeffer hinzufügen.
- Die Sauce lässt sich gut vorbereiten und vor dem Servieren nur noch erhitzen und Hähnchen hinzufügen.
- Prep Time: 40 min
- Cook Time: 40 min
Nutrition
- Calories: 572 kcal
- Fat: 32 g
- Carbohydrates: 22 g








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