Spekulatius-Tiramisu mit Kirschen – ein festliches Dessert für entspannte Weihnachtstage

Die Weihnachtszeit ist für viele von uns mehr als nur ein Datum im Kalender. Sie steht für Rituale, Düfte, vertraute Abläufe und natürlich für besondere Desserts, die es nur einmal im Jahr gibt. Genau in diese Kategorie fällt für mich das Spekulatius-Tiramisu mit Kirschen. Es ist cremig, fruchtig, würzig und bringt all das zusammen, was wir geschmacklich mit Winter und Weihnachten verbinden.

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Was dieses Dessert so besonders macht, ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Zubereitung selbst. Das Schichten der einzelnen Lagen – Kirschen, Creme, Spekulatius – hat etwas Beruhigendes. Schritt für Schritt entsteht ein Dessert, das optisch genauso überzeugt wie geschmacklich. Gerade in der oft hektischen Adventszeit kann diese kleine Auszeit in der Küche wahre Wunder wirken.

Warum Spekulatius und Kirschen perfekt harmonieren

Spekulatius ist ein echter Klassiker der Weihnachtsbäckerei. Die feinen Gewürze wie Zimt, Nelke und Kardamom verleihen ihm eine warme, intensive Note. Kombiniert man diese Würze mit der fruchtigen Säure von Kirschen, entsteht ein wunderbar ausgewogenes Zusammenspiel. Die süße, cremige Mascarponecreme fungiert dabei als sanfter Gegenspieler und verbindet alle Komponenten zu einem harmonischen Ganzen.

Im Gegensatz zum klassischen Tiramisu kommt diese Variante ganz ohne Kaffee und Alkohol aus. Dadurch ist sie besonders familienfreundlich und eignet sich auch hervorragend als Dessert für Gäste, die es lieber fruchtig als herb mögen.

Ein Dessert, das sich flexibel anpassen lässt

Ein großer Vorteil dieses Rezepts ist seine Flexibilität. Wer Zeit und Lust hat, kann die Kirschschicht problemlos selbst zubereiten – zum Beispiel aus tiefgekühlten Sauerkirschen, etwas Zucker und Speisestärke. Für stressige Tage gibt es jedoch eine deutlich schnellere Lösung: fertige Kirschgrütze aus dem Kühlregal. Geschmacklich überzeugt sie ebenso und spart wertvolle Zeit.

Gerade in der Weihnachtszeit darf man sich diesen Luxus erlauben. Nicht jede Komponente muss selbst gemacht sein, damit ein Dessert besonders wird. Viel wichtiger ist das Ergebnis: ein liebevoll geschichtetes Glasdessert, das ohne großen Aufwand beeindruckt.

Ideal für Gäste, Familienfeiern und das Weihnachtsmenü

Das Spekulatius-Tiramisu mit Kirschen eignet sich hervorragend für verschiedene Anlässe. Es lässt sich gut vorbereiten, muss nicht gebacken werden und kann problemlos mehrere Stunden – oder sogar über Nacht – im Kühlschrank durchziehen. Dadurch wird es noch aromatischer und bekommt die perfekte Konsistenz.

Serviert in kleinen Gläsern wirkt das Dessert elegant und modern. Gleichzeitig lässt es sich leicht portionieren, was besonders bei größeren Runden ein großer Vorteil ist. Ob als krönender Abschluss eines festlichen Menüs oder als süße Überraschung am Adventsnachmittag – dieses Dessert passt immer.

Cremig, weihnachtlich und unkompliziert

Die Mascarponecreme bildet das Herzstück dieses Rezepts. Durch die Kombination mit Quark wird sie etwas leichter, ohne an Cremigkeit zu verlieren. Ein Hauch Vanille sorgt für zusätzliche Tiefe, während fein zerkleinertes Marzipan eine dezente Mandelnote beisteuert, die wunderbar zur Weihnachtszeit passt.

Zerkleinerte Spekulatiuskekse bringen nicht nur Geschmack, sondern auch Struktur ins Dessert. Sie saugen sich leicht mit der Feuchtigkeit der Creme und der Kirschen voll, bleiben aber dennoch angenehm bissfest. Genau dieser Kontrast macht das Spekulatius-Tiramisu so spannend.

Ein Weihnachtsdessert, das in Erinnerung bleibt

Manche Rezepte begleiten uns über viele Jahre hinweg und werden zu festen Bestandteilen unserer persönlichen Weihnachtstraditionen. Dieses Spekulatius-Tiramisu mit Kirschen hat definitiv das Potenzial dazu. Es ist unkompliziert, wandelbar und dennoch besonders genug, um immer wieder Begeisterung auszulösen.

Vorbereitung und wichtige Tipps für ein perfektes Ergebnis

Bevor du mit dem Schichten beginnst, lohnt es sich, alle Zutaten bereitzustellen und gut vorzubereiten. So bleibt der Ablauf ruhig und strukturiert – genau das, was dieses Dessert so angenehm macht. Die Gläser sollten möglichst gleich groß sein, damit die Schichten harmonisch wirken und jede Portion identisch aussieht.

Achte darauf, dass Mascarpone und Quark Zimmertemperatur haben. So verbinden sie sich besser und die Creme wird besonders glatt. Die Sahne sollte hingegen gut gekühlt sein, damit sie sich problemlos steif schlagen lässt. Beim Unterheben gilt: langsam und vorsichtig arbeiten, damit die Creme luftig bleibt.

Die Spekulatius sollten nicht zu fein zerbröselt werden. Kleine Stückchen sorgen für Textur und verhindern, dass die Keks-Schicht matschig wird. Ein Gefrierbeutel und ein Nudelholz oder Glas reichen dafür völlig aus.

Das Schichten – der entspannendste Teil des Rezepts

Nun beginnt der schönste Abschnitt der Zubereitung: das Schichten. Dabei gibt es kein richtig oder falsch, wichtig ist nur eine gleichmäßige Verteilung. Beginne mit einer fruchtigen Basis aus Kirschen, darauf folgt die Creme, dann die Kekse. Dieser Rhythmus wiederholt sich, bis das Glas gefüllt ist.

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Zum Abschluss sorgt eine kleine Portion Kirschen für Farbe, während ein ganzer Spekulatius und etwas Zimt-Zucker das Dessert optisch abrunden. Nach dem Kühlen verbinden sich alle Schichten zu einer harmonischen Einheit.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Im Kühlschrank hält sich das Dessert problemlos 24 bis 36 Stunden. Ideal also, um es am Vortag vorzubereiten. Länger sollte es jedoch nicht stehen, da die Kekse sonst zu weich werden. Ein luftdichter Deckel oder Frischhaltefolie schützt vor Fremdgerüchen.

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Spekulatius-Tiramisu mit Kirschen – ein festliches Dessert für entspannte Weihnachtstage


  • Author: Marlene

Ingredients

Scale

Für das Dessert

130 g würzige Gewürzkekse

400450 g Kirschgrütze oder Kirschkompott

250 g Mascarpone

100 g Quark (20 % Fett)

80100 ml Schlagsahne

40 g Marzipanrohmasse

1 Päckchen Vanillezucker

2530 g Zucker

Zum Garnieren

6 ganze Kekse

Zimt-Zucker nach Geschmack


Instructions

  1. Marzipan grob würfeln und zusammen mit Mascarpone, Quark und Zucker zu einer glatten Creme verrühren.

  2. Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme heben.

  3. Kekse in einen Beutel geben und grob zerstoßen.

  4. In jedes Glas 1–2 Esslöffel Kirschgrütze geben.

  5. Eine Schicht Creme aufspritzen oder löffeln, dann Kekskrümel darüberstreuen.

  6. Den Vorgang wiederholen und mit Kirschen abschließen.

  7. Mit einem ganzen Keks und Zimt-Zucker dekorieren.

  8. Mindestens 1 Stunde kalt stellen, besser mehrere Stunden.

Notes

  • Statt Kirschgrütze können auch Sauerkirschen aus dem Glas verwendet und leicht angedickt werden.
  • Für eine leichtere Version kann ein Teil der Mascarpone durch Frischkäse ersetzt werden.
  • Wer es besonders weihnachtlich mag, kann die Creme mit etwas Zimt oder einer Prise Lebkuchengewürz verfeinern.
  • Das Dessert eignet sich auch hervorragend für eine große Form statt einzelner Gläser.

Nutrition

  • Calories: 420 kcal
  • Sugar: 28 g
  • Fat: 26 g
  • Saturated Fat: 15 g
  • Carbohydrates: 38 g