Zimtsterne wie vom Weihnachtsmarkt – weich, aromatisch und gelingsicher

Zimtsterne gehören seit Generationen zu den absoluten Favoriten der Weihnachtsbäckerei. Kein Wunder: Ihr feiner Duft nach Zimt, die saftig-weiche Konsistenz und ihr typisches Sternen-Look machen sie jedes Jahr aufs Neue zum Highlight. Mit diesem Zimtsterne Rezept klassisch gelingt die Köstlichkeit ganz entspannt – ohne Stress, ohne Frust und ohne das Gefühl, dass der Teig mehr an den Fingern klebt als auf der Backmatte.

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Viele Hobbybäckerinnen und -bäcker trauen sich nicht so recht an die traditionellen Sterne heran. Vielleicht, weil man hört, der Teig sei schwierig, die Masse klebe unkontrollierbar oder die Sterne würden am Ende hart statt weich. Doch all das muss nicht passieren. In diesem Beitrag bekommst du eine ausführliche Step-by-Step-Anleitung, erprobte Tipps und eine einfache Methode, mit der deine Zimtsterne garantiert weich bleiben. Natürlich ganz klassisch – ohne Marzipan, ohne Mehl, ohne fancy Zutaten. Einfach Weihnachten pur.

Warum dieses Zimtsterne Rezept klassisch so gut funktioniert

Nach vielen Testläufen mit unterschiedlichen Temperaturvarianten, Ausrollmethoden und Glasuren steht fest: Die Qualität der klassischen Mandelssterne hängt vor allem von drei Faktoren ab:

  1. Kühle Zeit – Der Teig braucht Ruhe, um zu fester, formbarer Masse zu werden.
  2. Schonende Backtemperatur – Zimtsterne dürfen nicht braun werden, sonst verlieren sie ihre weiche Konsistenz.
  3. Getrennte Zubereitung von Teig und Guss – Viele Rezepte vermengen alles gleichzeitig, doch der Guss wird so nie so schön glatt.

Dieses Rezept ist bewusst simpel gehalten und kommt mit wenigen Zutaten aus: unblanchierte Mandeln, Eiweiß, Puderzucker und Zimt – mehr braucht es für die perfekten Sterne nicht.

So bleiben Zimtsterne weich und himmlisch aromatisch

Immer wieder hört man, dass Zimtsterne schnell zu hart werden oder sich schlecht ausstechen lassen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Technik gelingt das problemlos.

Warum Teig und Guss getrennt bleiben sollten
Zugegeben, es klingt zunächst verlockend, alles zusammen aufzuschlagen und nur eine Masse zu verwenden. Doch sobald der Teig Stunden im Kühlschrank verbringen soll, verliert der spätere Guss seine optimale Konsistenz. Der Glanz geht verloren, die Oberfläche wird ungleichmäßig und trocknet nicht gleichmäßig. Durch die Trennung bleiben beide Komponenten stabil.

Die perfekte Backtemperatur für weiche Sterne
Statt die Plätzchen klassisch zu backen, werden sie eher sanft getrocknet – eine Methode, die die Oberfläche weiß lässt und die Mitte weich hält. Etwa 100 Grad Umluft haben sich dafür besonders bewährt. Zwei Bleche können problemlos gleichzeitig in den Ofen.

So lässt sich der Teig leichter ausrollen
Wer bereits einmal versucht hat, Zimtsternteig auszuwellen, weiß: Es ist eine klebrige Angelegenheit. Doch mit diesen Tricks klappt es:

  • Teig mindestens über Nacht kühlen
  • Zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln ausrollen
  • Die Ausstecher immer wieder in kaltes Wasser oder Puderzucker tauchen
  • Arbeitsfläche mit Mandeln statt Mehl bestreuen

So bleibt die Masse geschmeidig und die Sterne lösen sich problemlos.

Häufige Fragen & hilfreiche Tipps

Wie macht man echte Zimtsterne klassisch?

Ein gutes Zimtsterne Rezept klassisch besteht nur aus Eiweiß, Puderzucker, Mandeln und Zimt. Wichtig ist, dass die Eiweißmasse sehr steif geschlagen wird. Anschließend sollte der Teig mehrere Stunden ruhen, damit sich die Mandeln gut mit der Süße verbinden.

Bei welcher Temperatur gelingen Zimtsterne am besten?

Ideal sind ca. 100 Grad Umluft. Höhere Temperaturen lassen sie braun werden – ein Zeichen, dass sie zu hart und trocken werden.

Wie trägt man den Eischnee-Guss am besten auf?

Ein kleiner Backpinsel funktioniert hervorragend. Besonders gut gelingt es mit der kurzen Seite des Pinsels, weil sie die Masse präziser verteilt. Alternativ helfen Zahnstocher für filigrane Arbeiten, etwa an den Sternspitzen.

Was tun, wenn der Teig zu klebrig ist?

  • länger kühlen
  • noch etwas Mandeln einarbeiten
  • Ausstecher in Wasser oder Puderzucker tauchen

Wenn der Teig dagegen bröselig ist, liegt meist zu wenig Eiweiß in der Masse oder der Teig wurde nicht gründlich genug vermengt.

Warum werden Zimtsterne hart oder dunkel?

Sobald die Temperatur über 120 Grad steigt oder die Backzeit zu lange wird, trocknen die Sterne zu stark aus. Für weiche Sterne: Nur leicht trocknen lassen, nicht backen, und aus dem Ofen nehmen, solange sie noch weich und hell sind.

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Ein kleiner Hinweis zur Glasur

Die Glasur ist der zeitintensivste Schritt. Jede kleine Sternspitze braucht ihre Portion weißen Eischnee – doch genau das macht die Sterne so hübsch und verleiht ihnen ihren typischen Biss. Ein wenig Geduld lohnt sich hier besonders.

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  • Author: Marlene

Ingredients

Scale

Für den Teig

2 Eiweiß (Größe M)

100 g Puderzucker (gesiebt)

350 g gemahlene Mandeln, unblanchiert

TL Zimt (oder nach Geschmack)

Für die Glasur

1 Eiweiß (Größe M)

100 g Puderzucker (gesiebt)


Instructions

  1. Eischnee für den Teig herstellen
    Die Eiweiße in einer sauberen Schüssel halb steif schlagen. Dann den Puderzucker nach und nach darüber sieben und weiter schlagen, bis eine stabile, glänzende Masse entsteht.
  2. Teig mischen
    Mandeln und Zimt vorsichtig unterheben und zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten. Die Masse wirkt zunächst weich – das ist normal. In Folie wickeln und mindestens 2 Stunden kühlen, idealerweise über Nacht.
  3. Teig ausrollen und Sterne ausstechen
    Den Teig zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln oder auf einer leicht mit Mandeln bestreuten Fläche etwa 0,5–0,8 cm dick ausrollen. Sterne ausstechen und die Ausstecher zwischendurch in kaltes Wasser oder Puderzucker tauchen, damit nichts klebt.
  4. Glasur vorbereiten
    Für die Glasur das Eiweiß fast steif schlagen und den Puderzucker langsam einrieseln lassen. So lange weiterschlagen, bis die Masse glänzt und nicht mehr verläuft.
  5. Sterne bestreichen
    Die ausgestochenen Sterne auf zwei mit Backpapier belegte Bleche setzen. Mit einem kleinen Pinsel vorsichtig mit der Glasur bestreichen. Je präziser, desto schöner das Ergebnis.
  6. Zimtsterne trocknen statt backen
    Den Ofen auf 100 °C Umluft vorheizen. Sterne je nach Größe und Dicke 13–20 Minuten trocknen lassen. Sie sollen weiß bleiben und beim Herausnehmen noch weich sein.
  7. Auskühlen lassen
    Die Sterne vollständig abkühlen lassen, bevor sie verpackt werden. In einer luftdichten Dose bleiben sie mehrere Wochen weich.

Notes

  • Weich statt hart: Wenn die Sterne beim Herausnehmen noch weich sind, ist das ideal. Sie ziehen beim Abkühlen leicht an, bleiben aber innen saftig.
  • Kleben vermeiden: Den Ausstecher immer wieder in Wasser oder Puderzucker tauchen. So lösen sich die Sterne mühelos.
  • Glasur-Alternative: Wer die Glasur besonders glatt mag, kann sie mit einer kleinen Winkelpalette verteilen.
  • Aufbewahrung: In Dosen mit Backpapier zwischen den Schichten lagern – so bleiben sie weich und schön weiß.
  • Varianten: Für ein kräftigeres Aroma etwas Zitronenabrieb in den Teig geben. Das bleibt dennoch klassisch und verändert die Konsistenz nicht.

Nutrition

  • Calories: 70 kcal
  • Fat: 4 g
  • Carbohydrates: 6 g